Irland Reiseführer: Dublin, Wild Atlantic Way, Golf, Hotels & Rundreise
Liebe Irland-Reisende,
Irland gehört zu den europäischen Reisezielen, die ihre Wirkung nicht allein einzelnen Sehenswürdigkeiten verdanken. Es ist die Verbindung aus rauer Atlantikküste, grünen Landschaften, historischen Städten, Burgen, traditionellen Pubs, Musik und einer außergewöhnlich offenen Gastfreundschaft, die eine Reise auf die Insel besonders macht.
Ich bin im Laufe der Jahre viele Male nach Irland gereist und habe zahlreiche irische Freunde kennengelernt. Was mir dabei immer wieder aufgefallen ist, ist diese natürliche Herzlichkeit: Gespräche beginnen unkompliziert, Menschen interessieren sich füreinander, und selbst ein einfacher Abend in einem Pub kann zu einer der schönsten Erinnerungen einer Reise werden.
Als internationaler Reiseprofi und leidenschaftlicher Golfer sehe ich Irland zusätzlich aus einer weiteren Perspektive. Kaum ein anderes europäisches Land verbindet Weltklasse-Golf, spektakuläre Küstenlandschaften, hochwertige Hotels und Resorts, gutes Essen und authentische Reisemomente so selbstverständlich miteinander.
Dieser Reiseführer basiert auf mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung im internationalen Destination Management und hilft Ihnen dabei, eine Irland-Reise sinnvoll zu strukturieren. Im Mittelpunkt stehen nicht möglichst viele Stationen, sondern eine gute Route, realistische Fahrzeiten, passende Übernachtungsorte und die Erlebnisse, die eine Reise nach Irland wirklich besonders machen.
Irland erleben und Reise planen
Touren & Erlebnisse in Irland
Entdecken Sie Rundfahrten, Tagesausflüge, Kultur, Naturerlebnisse und Aktivitäten in verschiedenen Regionen Irlands.
Touren und Erlebnisse in Irland entdecken ↗Dublin
Historische Viertel, Museen, Literatur, Pubs und geführte Stadterlebnisse in Irlands Hauptstadt.
Dublin Touren und Aktivitäten entdecken ↗Galway & Westirland
Galway ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Connemara, den Burren, die Aran Islands und die Cliffs of Moher.
Galway und Westirland entdecken ↗Cork & Südirland
Entdecken Sie Cork, Kinsale, Cobh, Blarney und die abwechslungsreiche Küste im Süden Irlands.
Touren und Erlebnisse rund um Cork ↗Warum reisen Deutsche, Österreicher und Schweizer nach Irland?
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Irland eine besonders interessante Kombination zu bieten. Die Anreise ist vergleichsweise unkompliziert, gleichzeitig fühlt sich das Land kulturell und landschaftlich deutlich anders an als Mitteleuropa.
Viele DACH-Reisende kommen wegen der Natur. Der Wild Atlantic Way, Connemara, die Cliffs of Moher, Kerry und die zerklüftete Atlantikküste bieten genau jene Weite und Ursprünglichkeit, die bei einer klassischen Städtereise fehlt.
Andere interessieren sich vor allem für Geschichte und Kultur: keltisches Erbe, Klöster, Burgen, Literatur, traditionelle Musik, Whiskey und die Pub-Kultur. Und für Selbstfahrer ist Irland attraktiv, weil sich Stadt, Küste, Landschaft und kleinere Orte innerhalb einer Rundreise sehr gut miteinander verbinden lassen.
Dazu kommt eine Reisekultur, die gut zu vielen deutschsprachigen Gästen passt: Man kann individuell unterwegs sein, die Route selbst gestalten, hochwertige Hotels mit kleineren Landhäusern kombinieren und auch außerhalb der wichtigsten Sehenswürdigkeiten viel entdecken.
Was besuchen Reisende bei einer ersten Irland-Reise?
Bei einer ersten Reise würde ich nicht versuchen, die gesamte Insel in einer Woche abzuhaken. Eine wesentlich bessere Route verbindet Dublin mit zwei oder drei Regionen im Westen oder Südwesten.
- Dublin – Hauptstadt, Trinity College, historische Viertel, Literatur, Museen und Pub-Kultur.
- Galway – kompakte, lebendige Stadt und idealer Ausgangspunkt für Westirland.
- Cliffs of Moher – eines der bekanntesten Naturerlebnisse an der Atlantikküste.
- Connemara – Berge, Seen, Moore und eine der charakteristischsten Landschaften Irlands.
- Killarney & Kerry – Nationalpark, Seen, Ring of Kerry, hochwertige Resorts und Golf.
- Dingle Peninsula – Küstenlandschaften, kleine Orte und eindrucksvolle Straßen.
- Cork & Kinsale – gute Küche, Hafenatmosphäre und Südirland.
- Wild Atlantic Way – die große Küstenroute für Reisende, die Irland mit dem Auto erleben möchten.
Karte von Dublin, Irland
Aktuelles Wetter in Dublin
Dublin – der klassische Einstieg
Für die meisten Besucher aus dem deutschsprachigen Raum beginnt die Reise in Dublin. Die irische Hauptstadt ist überschaubarer als London oder Paris und lässt sich gut zu Fuß erleben.
Die Stadt funktioniert weniger über ein einziges großes Wahrzeichen als über ihre Atmosphäre. Trinity College, Dublin Castle, St. Patrick’s Cathedral und die Georgian Squares gehören zu den bekannten Stationen, doch genauso wichtig sind Buchläden, Pubs, Restaurants und Spaziergänge durch Viertel wie Temple Bar, The Liberties oder entlang des River Liffey.
Für eine erste Reise sind zwei volle Tage ein guter Ausgangspunkt. Drei Nächte geben mehr Zeit, Dublin auch außerhalb der wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.
Galway – Musik, Atmosphäre und Tor zum Westen
Galway ist kleiner und intimer als Dublin und für viele Besucher eine der sympathischsten Städte Irlands. Straßenmusik, traditionelle Pubs, Restaurants und die kompakte Altstadt verleihen Galway eine Atmosphäre, die sich hervorragend mit Naturerlebnissen verbinden lässt.
Von hier erreichen Sie Connemara, den Burren, die Aran Islands und die Cliffs of Moher. Für eine Rundreise würde ich Galway deshalb nicht nur als kurzen Zwischenstopp einplanen, sondern mindestens zwei Nächte bleiben.
Cliffs of Moher – Tagesausflug oder Übernachtung im Westen?
Die Cliffs of Moher gehören zu den bekanntesten Landschaften Irlands. Sie lassen sich auf einem langen Tagesausflug von Dublin besuchen, doch für eine individuell geplante Rundreise ist eine Übernachtung im Westen meist die bessere Lösung.
Von Galway oder County Clare können Sie die Klippen mit dem Burren, Doolin, Connemara oder weiteren Abschnitten des Wild Atlantic Way verbinden. Dadurch wird aus einer einzelnen Sehenswürdigkeit ein ganzer Reisetag mit unterschiedlichen Eindrücken.
Connemara – Irlands Landschaft in ihrer stilleren Form
Connemara steht für Berge, Seen, Moore, kleine Straßen und eine Landschaft, die an manchen Tagen fast menschenleer wirken kann. Für naturorientierte Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört die Region zu den interessantesten Teilen einer Irland-Rundreise.
Statt nur einzelne Sehenswürdigkeiten abzufahren, lohnt sich hier ein langsamer Reisetag mit mehreren Stopps. Kylemore Abbey ist eines der bekannten Ziele, aber die eigentliche Stärke Connemaras liegt in der Landschaft selbst.
Killarney, Ring of Kerry & Südwesten
Killarney eignet sich hervorragend als Basis für zwei oder drei Nächte. Der Nationalpark, die Seenlandschaft, der Ring of Kerry und die Nähe zu einigen der bekanntesten Golfregionen Irlands machen die Gegend besonders vielseitig.
Hier würde ich bewusst nicht jeden Tag das Hotel wechseln. Ein gutes Resort in oder außerhalb von Killarney bietet die Möglichkeit, Natur, Rundfahrten, gutes Essen und Golf miteinander zu kombinieren.
Wild Atlantic Way – Irland als Roadtrip
Der Wild Atlantic Way ist für viele deutschsprachige Reisende einer der Hauptgründe für eine Irland-Reise. Die Route folgt der Atlantikküste und verbindet Klippen, Buchten, Halbinseln, Fischerdörfer, Strände und weite Landschaften.
Der häufigste Planungsfehler besteht darin, zu viele Kilometer pro Tag einzuplanen. Gerade an der Westküste sind die Straßen teilweise schmal, und die schönsten Momente entstehen durch spontane Stopps.
Cork, Kinsale & Südirland
Cork ist eine interessante Ergänzung, wenn Sie zehn Tage oder länger zur Verfügung haben. Die Stadt hat eine starke gastronomische Identität und eignet sich gut als Basis für weitere Ziele in Südirland.
Kinsale ist besonders für gutes Essen und seine maritime Atmosphäre bekannt. Cobh wiederum verbindet Hafenlandschaft mit der Geschichte irischer Auswanderung und der transatlantischen Schifffahrt.
Golf in Irland – eines der großen Golfreiseziele Europas
Golf ist für mich persönlich ein wichtiger Teil einer Irland-Reise. Als leidenschaftlicher Golfer fasziniert mich besonders, wie eng der Sport hier mit Landschaft, Geschichte und regionaler Kultur verbunden ist.
Irland bietet legendäre Linksplätze direkt am Atlantik, aber auch hervorragende Parkland- und Resortplätze. Dazu kommen hochwertige Hotels, gutes Essen und eine entspannte Atmosphäre nach der Runde. Deshalb funktioniert Irland sowohl für eine reine Golfreise als auch für Paare oder Gruppen, bei denen nicht alle Teilnehmer jeden Tag Golf spielen möchten.
Welche Golfregion ist die richtige?
Dublin und Ostirland eignen sich hervorragend, wenn Golf mit einer Städtereise kombiniert werden soll. Hier finden sich bekannte Plätze wie Royal Dublin, Portmarnock und The K Club in erreichbarer Entfernung.
Der Südwesten gehört zu den klassischen Regionen für internationale Golfreisen. Kerry, Killarney und die Atlantikküste lassen sich mit spektakulären Linksplätzen, Landschaft und hochwertigen Hotels verbinden.
Der Nordwesten ist interessant für Golfer, die eine ursprünglichere Route suchen und bereit sind, etwas mehr Fahrzeit einzuplanen. Ballyliffin und weitere Plätze an der Atlantikküste machen diese Region besonders reizvoll.
Zu den bekannten Golfnamen auf der Insel zählen unter anderem Royal Dublin, Portmarnock, The K Club, Ballyliffin, Mount Juliet, Dromoland Castle und Fota Island. Für eine reine Golfreise würde ich die Route nach den gewünschten Plätzen planen und erst danach Hotels und weitere Besichtigungen ergänzen.
Golfplätze & Tee Times in Irland
Vergleichen Sie Golfplätze und verfügbare Abschlagzeiten in Dublin, im Südwesten, Nordwesten und weiteren Golfregionen Irlands.
Golfplätze und Tee Times in Irland entdecken ↗4–5-Sterne-Hotels & Resorts in Irland
Irland passt hervorragend zu Reisenden, die eine individuelle Rundreise mit hochwertigen Hotels kombinieren möchten. Besonders reizvoll ist eine Mischung aus einem klassischen Stadthotel in Dublin und einem oder zwei Country- oder Golfresorts außerhalb der Hauptstadt.
Luxushotels in Dublin
In Dublin gehören The Merrion, The Westbury, The Shelbourne und Conrad Dublin zu den etablierten Adressen im gehobenen Segment. Die zentrale Lage ermöglicht es, viele Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Einkaufsstraßen zu Fuß zu erreichen.
Killarney & Kerry
Für eine hochwertige Rundreise ist die Region um Killarney besonders interessant. The Europe Hotel & Resort, Aghadoe Heights Hotel & Spa und Great Southern Killarney verbinden Landschaft, Komfort und einen guten Ausgangspunkt für Kerry.
Galway & Westirland
Galway eignet sich hervorragend für einige Nächte, wenn Sie Westirland erkunden möchten. The G Hotel & Spa gehört zu den bekannteren gehobenen Adressen der Stadt. Mit Mietwagen kommen zusätzlich Country Houses und kleinere hochwertige Unterkünfte außerhalb des Zentrums infrage.
Golf- und Country Resorts
Wer Golf und hochwertige Unterkunft direkt miteinander verbinden möchte, findet in Irland einige besonders attraktive Adressen. The K Club, Mount Juliet Estate, Dromoland Castle und Fota Island sind Beispiele für Resorts, bei denen Golf Teil des gesamten Reiseerlebnisses werden kann.
Hotels & Resorts vergleichen
Vergleichen Sie Hotels und Unterkünfte für Dublin, Galway, Kerry, Cork und weitere Reiseziele.
Hotels und Reiseoptionen vergleichen ↗Braucht man in Irland einen Mietwagen?
Für Dublin selbst brauchen Sie keinen Mietwagen. Im Stadtzentrum ist ein Auto eher unpraktisch als hilfreich.
Für eine Rundreise durch West- und Südwestirland bietet ein Mietwagen dagegen deutlich mehr Freiheit. Gerade kleine Orte, Küstenabschnitte, Golfplätze und landschaftlich reizvolle Nebenstraßen sind damit wesentlich einfacher erreichbar.
In Irland herrscht Linksverkehr. Wer damit keine Erfahrung hat, sollte sich am ersten Tag etwas Zeit lassen. Besonders auf schmalen Landstraßen ist defensives Fahren wichtiger als ein eng getakteter Reiseplan.
Wann ist die beste Reisezeit für Irland?
Irland kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden, doch für Rundreisen sind Frühjahr, Sommer und früher Herbst besonders angenehm.
- Mai: lange Tage, frische Landschaften und meist noch moderate Besucherzahlen.
- Juni: sehr lange Tageslichtzeiten und ausgezeichnet für Rundreisen und Golf.
- Juli und August: Hauptsaison mit hoher Nachfrage nach Hotels, Mietwagen und beliebten Golfplätzen.
- September: sehr gute Reisezeit für Rundreisen, Golf und etwas ruhigere Destinationen.
- Oktober bis April: interessant für Dublin, Kultur- und Kurzreisen, allerdings mit kürzeren Tagen und wechselhafterem Wetter.
Das irische Wetter kann sich schnell ändern. Eine leichte wasserdichte Jacke, mehrere Kleidungsschichten und gutes Schuhwerk sind sinnvoller als der Versuch, ausschließlich nach einer trockenen Wetterperiode zu suchen.
Wie viele Tage braucht man für Irland?
4–5 Tage
Ideal für Dublin plus eine weitere Region. Eine gute Kombination ist Dublin und Galway oder Dublin mit einem gezielten Ausflug an die Westküste.
7 Tage
Eine Woche reicht für eine erste kompakte Rundreise mit Dublin, Galway und Kerry. Mehr als drei größere Standorte würde ich in sieben Tagen nicht einplanen.
10 Tage
Zehn Tage sind für viele DACH-Reisende ideal. Dublin, Galway, Kerry und Cork lassen sich miteinander verbinden, ohne jeden Tag lange Strecken fahren zu müssen.
12–14 Tage
Mit knapp zwei Wochen lässt sich Irland wesentlich entspannter erleben. Sie können mehrere Abschnitte des Wild Atlantic Way fahren, zusätzliche Nächte in kleineren Orten verbringen und Golf oder längere Wanderungen einplanen.
7 Tage Irland – Routenvorschlag
- Tag 1 – Dublin: Anreise und erster Spaziergang durch die Innenstadt.
- Tag 2 – Dublin: Trinity College, historische Viertel, Museen und Pub-Abend.
- Tag 3 – Dublin nach Galway: Fahrt in den Westen und Abend in Galway.
- Tag 4 – Westirland: Connemara oder Cliffs of Moher und Burren.
- Tag 5 – Galway nach Killarney: Fahrt nach Süden mit Stopps unterwegs.
- Tag 6 – Kerry: Killarney National Park, Ring of Kerry oder Golf.
- Tag 7 – Rückreise: Fahrt zum passenden Abflughafen.
10 Tage Irland – entspannter reisen
- Tag 1–2: Dublin.
- Tag 3–4: Galway, Connemara und Westirland.
- Tag 5–7: Killarney, Kerry und Südwestirland.
- Tag 8–9: Cork, Kinsale und Südirland.
- Tag 10: Rückreise oder letzte Übernachtung in Flughafennähe.
Golfer sollten zusätzliche Nächte einplanen. Eine Runde auf einem guten irischen Golfplatz ist kein Programmpunkt für zwei Stunden, sondern kann mit Anfahrt, Vorbereitung, Runde und anschließendem Essen einen ganzen Reisetag prägen.
Irische Küche, Whiskey & Pub-Kultur
Die irische Küche ist heute deutlich vielfältiger, als traditionelle Vorstellungen von Irish Stew vermuten lassen. Hochwertiges Rind- und Lammfleisch, hervorragende Milchprodukte und insbesondere Seafood an der Atlantikküste spielen eine wichtige Rolle.
- Irish Stew – ein Klassiker der traditionellen Küche.
- Seafood – besonders an der West- und Südküste empfehlenswert.
- Austern und Muscheln – in vielen Küstenregionen ausgezeichnet.
- Irish Brown Bread – einfach, aber typisch und sehr gut zu Suppen oder Seafood.
- Irish Whiskey – mit einer wachsenden Zahl interessanter Destillerien.
- Stout – ein fester Bestandteil der irischen Pub-Kultur.
Ein guter Pub ist in Irland weit mehr als eine Bar. Er ist sozialer Treffpunkt, Bühne für Musik und ein Ort für Gespräche. Genau diese unkomplizierten Begegnungen gehören für mich zu den schönsten Seiten des Landes.
Dublin oder Galway?
Dublin ist die bessere Wahl, wenn Sie große Museen, Geschichte, Literatur, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und klassische Stadthotels suchen.
Galway passt besser, wenn Ihnen eine kleinere Stadt, traditionelle Musik und schneller Zugang zu Connemara und der Atlantikküste wichtiger sind.
Bei einer Reise von mindestens einer Woche würde ich beide Städte miteinander kombinieren.
Praktische Tipps für DACH-Reisende
- Irland gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum. Prüfen Sie vor Reisebeginn die aktuell geltenden Einreisebestimmungen.
- In der Republik Irland wird mit Euro bezahlt.
- In Nordirland wird mit britischen Pfund bezahlt.
- In Irland und Nordirland herrscht Linksverkehr.
- Steckdosen entsprechen dem britischen Typ G; ein Adapter ist erforderlich.
- Buchen Sie hochwertige Hotels und bekannte Golfplätze in der Hauptsaison frühzeitig.
- Planen Sie auf Landstraßen deutlich mehr Fahrzeit ein als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
- Für Dublin würde ich keinen Mietwagen während des Innenstadtaufenthalts behalten.
- Planen Sie mindestens zwei Nächte pro regionalem Standort, wenn es die Reisedauer erlaubt.
- Nehmen Sie wetterfeste Kleidung mit, aber lassen Sie sich von wechselhaftem Wetter nicht von Outdoor-Aktivitäten abhalten.
Irland für Erstbesucher – meine Empfehlung
Bei einer ersten Irland-Reise würde ich Dublin mit Westirland kombinieren und danach – wenn genügend Zeit vorhanden ist – Kerry oder Cork ergänzen. Damit bekommen Sie Stadt, Kultur, Atlantikküste, Landschaft und kleinere Orte in einer ausgewogenen Reise.
Versuchen Sie nicht, jeden bekannten Punkt der Insel zu besuchen. Irland gewinnt an Qualität, wenn Sie langsamer reisen. Ein Küstenabschnitt, an dem Sie spontan anhalten, eine längere Unterhaltung in einem Pub, ein ausgezeichnetes Abendessen oder eine Runde Golf können am Ende stärker in Erinnerung bleiben als eine lange Liste abgearbeiteter Sehenswürdigkeiten.
Über diesen Irland Reiseführer
Dieser Reiseführer wird von Lassi Pensikkala geschrieben und kuratiert – finnischer Wirtschaftswissenschaftler, internationaler Reiseprofi, Destinationsexperte und leidenschaftlicher Golfer.
Ich habe einen bedeutenden Teil meines Berufslebens in Deutschland verbracht und kenne deshalb nicht nur Irland aus zahlreichen Reisen, sondern auch die Erwartungen deutschsprachiger Reisender. Meine Perspektive verbindet internationale Tourismuserfahrung, europäische Reisegewohnheiten und die Frage, wie eine Destination praktisch funktioniert, wenn man sie selbst organisiert.
Viele Jahre im internationalen Destination Management haben mich gelehrt, dass eine gute Reise nicht daraus entsteht, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sehen. Entscheidend sind die richtige Route, ausreichend Zeit, gute Standorte und Erlebnisse, die wirklich zur Destination passen.
Herzliche Grüße,

Lassi Pensikkala
Wirtschaftswissenschaftler · Internationaler Reiseprofi · Destinationsexperte · Leidenschaftlicher Golfer
Fortlaufend aktualisiert · © Lassi Pensikkala
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