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Die besten Golfreiseziele Europas – welcher Golfurlaub passt zu Ihnen?
Kurze Flugzeiten, verlässliches Klima und eine lange Golfsaison machen Europa für deutsche, österreichische und Schweizer Golfer zum naheliegendsten Ziel für einen Golfurlaub. Die eigentliche Frage ist selten, ob man in Europa Golf spielen soll, sondern wohin: Spanien, Portugal, Irland, Schottland oder die Türkei bieten grundverschiedene Golferlebnisse – unterschiedlich im Klima, im Golfangebot, im Reisestil und im Preis.
Dieser Artikel vergleicht die fünf am besten bewerteten europäischen Golfdestinationen aus dem AmerExperience Global Golf Destination Index und hilft Ihnen, das Ziel zu finden, das zu Ihrem Golfstil passt.
Welche Golfdestination ist die beste in Europa?
Im AmerExperience Global Golf Destination Index erzielt die Costa del Sol in Spanien mit 85 von 100 Punkten das beste Ergebnis unter den europäischen Golfdestinationen, knapp vor der Algarve in Portugal mit 83 Punkten. Doch „beste Destination” ist keine Frage mit einer einzigen richtigen Antwort. Sie hängt davon ab, welche Art von Golfurlaub Sie suchen – ein komplettes Rundum-Paket, klassisches Links-Golf, Golfgeschichte oder ein unkomplizierter Resorturlaub.
Die 5 besten Golfreiseziele Europas im Vergleich
| Destination | Ideal für | Klima | Golfangebot | Index |
|---|---|---|---|---|
| Costa del Sol | Komplettpaket Golf & Urlaub | Lange Saison, mild | Sehr breit, alle Niveaus | 85/100 |
| Algarve | Golf, Natur & Lifestyle | Mild, sonnig | Kompakt, hohe Dichte | 83/100 |
| Irland | Links-Golf & Atmosphäre | Wechselhaft, windig | Klassische Linksplätze | 77/100 |
| Schottland | Golfgeschichte & Tradition | Wechselhaft, kühl | Historische Linksplätze | 76/100 |
| Belek | Resort- & All-inclusive-Golf | Warm, stabil | Konzentriert, modern | 76/100 |
1. Costa del Sol – Europas bestes Gesamtpaket für Golfurlaub
85/100
Die Costa del Sol – auch als „Costa del Golf” bekannt – ist Europas höchstbewertete Golfdestination im Index, und das aus gutem Grund: Kaum eine andere Region vereint Golfqualität, Klima, Hotellerie und Gastronomie so konsequent auf hohem Niveau.
Rund um Marbella und Sotogrande liegt eine der höchsten Golfplatzdichten Europas, von international bekannten Namen wie Real Club Valderrama und Finca Cortesín bis zu einer breiten Auswahl an Plätzen für unterschiedliche Spielstärken und Budgets. Die Golfsaison ist deutlich länger als in Mitteleuropa, was die Region auch für Golfurlaub im Winter oder Frühjahr attraktiv macht.
Málaga sorgt für kurze Flugzeiten und gute Anbindung, und entlang der Küste gibt es ein großes Angebot an Hotels, Restaurants und Freizeitmöglichkeiten für Partner, die nicht selbst golfen. Gerade für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist diese Kombination attraktiv: Golf und klassischer Spanienurlaub lassen sich hier sehr gut miteinander verbinden.
Top-Golfplätze: Real Club Valderrama (Sotogrande, ehemaliger Ryder-Cup-Austragungsort), Finca Cortesín (unter Europas Top 20, Solheim-Cup-Schauplatz), La Reserva Club Sotogrande.
Abseits des Golfplatzes: Marbellas Altstadt und die Marina von Puerto Banús, Tagesausflüge in die Klippenstadt Ronda, das Picasso-Museum in Málaga und mediterrane Beach Clubs entlang der Küste.
Gastronomie: Eine wachsende Michelin-Präsenz konzentriert sich auf Marbella und Sotogrande, mit den Restaurants von Finca Cortesín als Aushängeschild; Málaga selbst punktet zusätzlich mit einer starken Tapas- und Meeresfrüchte-Kultur.
Erreichbarkeit: Der Flughafen Málaga (AGP) gehört zu den bestangebundenen Flughäfen Spaniens, mit zahlreichen Direktverbindungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
2. Algarve – Golfurlaub zwischen Atlantik, Luxus und Natur
83/100
Die Algarve liegt nur zwei Punkte hinter der Costa del Sol und unterscheidet sich dennoch spürbar von ihr. Viele der bekannten Golfplätze der Algarve lassen sich innerhalb relativ kompakter Urlaubsregionen miteinander kombinieren. Plätze wie Monte Rei und San Lorenzo stehen dabei für die hohe Qualität des portugiesischen Golfangebots.
Landschaftlich prägen die Atlantikküste, dramatische Klippen und kleine Küstenorte die Region – ein spürbar anderer Charakter als das mediterrane Spanien. Dazu kommen eine ausgezeichnete portugiesische Küche und ein dichtes Angebot an gehobenen Hotels und Resorts.
Für DACH-Reisende, die Golf mit Natur, gutem Essen und einem entspannteren Lifestyle verbinden möchten, ist die Algarve oft die stimmigere Wahl als die Costa del Sol.
Top-Golfplätze: Monte Rei North Course (Jack-Nicklaus-Design, konstant Portugals Nummer eins), San Lorenzo Golf Course (regelmäßig unter Europas Top 100), Dom Pedro Victoria (Arnold-Palmer-Design, ehemaliger Schauplatz der Portugal Masters).
Abseits des Golfplatzes: Bootstouren zu den Meereshöhlen von Benagil, der Naturpark Ria Formosa sowie die historischen Altstädte von Lagos, Tavira und Silves.
Gastronomie: Die Algarve zählt sieben Michelin-besternte Restaurants, darunter zwei Zwei-Sterne-Häuser – Vila Joya in Albufeira und Ocean in Porches.
Erreichbarkeit: Der Flughafen Faro verbindet die Algarve direkt mit den wichtigsten europäischen Märkten, inklusive guter Anbindung aus dem deutschsprachigen Raum.
3. Irland – wenn Links-Golf wichtiger ist als Sonnengarantie
77/100
Irland bietet einen völlig anderen Golfurlaub als Spanien oder Portugal. Die Stärke liegt hier nicht im Gesamtpaket, sondern im Golf selbst: klassische Linksplätze, atlantische Dünenlandschaften und eine lange Golftradition, die viele leidenschaftliche Golfer mindestens einmal erleben möchten.
Wind, Küstenlage und wechselhafte Bedingungen gehören hier zum Spiel dazu – der Platz folgt der Landschaft, nicht umgekehrt. Weil der Index Klima und Preis-Leistungs-Verhältnis mitgewichtet, liegt Irland hinter Costa del Sol und Algarve. Für Golfer, die vor allem Charakter, Tradition und unvergessliche Plätze suchen, erzählt die Rangliste jedoch nicht die ganze Geschichte.
Auch abseits des Platzes hat Irland viel zu bieten: Natur, Kleinstädte, Pub-Kultur und ein paar Tage in Dublin machen aus der Golfreise oft mehr als eine Reihe gebuchter Startzeiten.
Abseits des Golfplatzes: Der Wild Atlantic Way, das Guinness Storehouse in Dublin, die Cliffs of Moher sowie traditionelle Live-Musik und Pub-Kultur.
Gastronomie: Kinsale gilt als Irlands „Gourmet-Hauptstadt”; die kulinarische Identität des Landes setzt eher auf exzellente Meeresfrüchte, Pubs und regionale Produkte als auf eine dichte Michelin-Kulisse.
4. Schottland – eine Reise zu den Wurzeln des Golfsports
76/100
Kein ernsthafter Vergleich europäischer Golfdestinationen kommt an Schottland vorbei. Es ist die historische Heimat des Golfsports und besitzt eine Stellung, die keine moderne Destination vollständig nachbilden kann. St Andrews ist das bekannteste Symbol, doch die eigentliche Stärke Schottlands liegt in der schieren Zahl klassischer Linksplätze und der Golfkultur, die sie umgibt.
Warum landet Schottland dann nicht auf Platz eins in Europa? Der Index bewertet die komplette Destination – nicht nur die Qualität oder die Geschichte der besten Plätze. Werden Klima, Hotellerie, Gastronomie, Erreichbarkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Erlebnisse abseits des Golfplatzes mitgewichtet, verschaffen sich Destinationen wie Costa del Sol und Algarve einen Vorsprung.
Das bedeutet nicht, dass das Golferlebnis schlechter wäre. Für Golfer, die die Geschichte des Sports verstehen und klassisches Links-Golf spielen möchten, kann Schottland dennoch die wichtigste Golfreise der ganzen Liste sein.
Top-Golfplätze: St Andrews Old Course (die anerkannte Heimat des Golfsports), Carnoustie (einer der anspruchsvollsten Open-Championship-Plätze), Kingsbarns (moderner Linksplatz, Schauplatz der Alfred Dunhill Links Championship), Gleneagles PGA Centenary Course (Ryder-Cup-Austragungsort 2014).
Abseits des Golfplatzes: Whisky-Destillerie-Touren, Edinburgh Castle und die Royal Mile, Loch Lomond sowie die Fischerdörfer von Fife.
Gastronomie: Restaurant Andrew Fairlie im Gleneagles ist Schottlands einziges Zwei-Sterne-Restaurant und Anker einer ansonsten von Whisky und Meeresfrüchten geprägten Küche.
5. Belek – unkomplizierter Golfurlaub im Resort
76/100
Belek steht für die moderne Golfdestination. Anders als Irland und Schottland stützt sich die internationale Position nicht auf Jahrhunderte an Golfgeschichte, sondern auf eine hohe Dichte an Qualitätsplätzen, große Golfresorts, ein günstiges Klima und die Möglichkeit, einen sehr bequemen Golfurlaub zu organisieren.
Die Distanzen zwischen Hotels und Golfplätzen sind meist kurz, sodass sich mehrere Runden problemlos mit Resortleben, Restaurants, Spa und dem Mittelmeer kombinieren lassen – häufig im All-inclusive-Format.
Im direkten Vergleich mit der Algarve punktet Belek vor allem mit Bequemlichkeit und häufig attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis: kurze Wege, gut planbare Resortaufenthalte und günstige Bedingungen über einen großen Teil des Jahres machen die Region zu einer starken Alternative für Golfer, die Komfort und ein konzentriertes Golfangebot suchen.
Top-Golfplätze: Lykia Links (der einzige echte Linksplatz der Türkei, unter Europas Top 100), Regnum Carya (die einzige beleuchtete 18-Loch-Anlage des Landes), Cornelia Faldo Course (Design von Sir Nick Faldo), Montgomerie Maxx Royal.
Abseits des Golfplatzes: Antalyas Altstadt Kaleiçi, der Freizeitpark Land of Legends, Beach Clubs am Mittelmeer sowie die antiken Ruinenstätten von Aspendos und Perge.
Gastronomie: Ein landesweiter Michelin-Guide existiert noch nicht; das All-inclusive-Modell in Belek bündelt die Gastronomie meist direkt im Aufenthalt, mit mehreren À-la-carte-Restaurants pro Resort.
Erreichbarkeit: Der Flughafen Antalya (AYT) liegt rund 35 km bzw. etwa 30 Minuten von Belek entfernt und bietet Direktverbindungen aus den meisten großen europäischen Städten.
Welche Golfdestination passt zu Ihrer Reise?
Bestes Gesamtpaket → Costa del Sol
Golf & Lifestyle → Algarve
Links-Golf → Irland
Tradition & Golfgeschichte → Schottland
Resort & All-inclusive → Belek
Golfurlaub im Winter → Costa del Sol, Algarve oder Belek
Golf mit nicht golfendem Partner → Costa del Sol oder Algarve
Golfgeschichte als Bucket-List-Reise → Schottland
Costa del Sol oder Algarve – welche Golfdestination ist besser?
Das ist die häufigste Vergleichsfrage unter europäischen Golfreisenden, und eine pauschale Antwort greift zu kurz – beide Destinationen liegen im Index nur zwei Punkte auseinander.
Die Costa del Sol punktet vor allem mit Breite: einer der höchsten Golfplatzdichten Europas, einer sehr langen Saison und einem riesigen Hotel- und Restaurantangebot entlang der Küste zwischen Málaga und Sotogrande. Sie eignet sich besonders gut für Gruppen mit unterschiedlichem Spielniveau, für längere Aufenthalte mit mehreren verschiedenen Plätzen und für Reisende, die Golf mit einem klassischen Spanienurlaub verbinden möchten.
Die Algarve bietet einen anderen Charakter: dramatische Klippen, der Atlantik und kleinere Küstenorte prägen die Region. Viele bekannte Golfplätze lassen sich innerhalb relativ kompakter Urlaubsregionen miteinander kombinieren. Die portugiesische Küche und die kleineren Küstenorte verleihen der Algarve zudem einen eigenständigen Charakter, der sich deutlich von der Costa del Sol unterscheidet.
In der Praxis läuft die Entscheidung häufig auf zwei Fragen hinaus: Wie viele unterschiedliche Golfplätze möchten Sie während einer Reise spielen, und legen Sie mehr Wert auf ein möglichst breites Gesamtangebot oder auf eine kompaktere, landschaftlich intensivere Golfreise? Wer viele Runden auf unterschiedlichem Niveau sucht, ist an der Costa del Sol meist besser aufgehoben. Wer Golf, Natur und Gastronomie zu gleichen Teilen erleben möchte, findet an der Algarve oft das stimmigere Gesamtpaket.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Golfurlaub in Europa?
Frühling (März bis Mai): Milde Temperaturen und grüne Landschaften machen das Frühjahr zu einer der beliebtesten Reisezeiten für Costa del Sol, Algarve und Belek. In Irland und Schottland beginnt die Saison spürbar an Fahrt aufzunehmen, wenn auch mit weiterhin wechselhaftem Wetter.
Herbst (September bis Oktober): Für viele DACH-Golfer die ideale Reisezeit – die Sommerhitze ist vorbei, die Golfplätze sind in bestem Zustand, und die Preise liegen häufig unter dem Sommerniveau. Auch Irland und Schottland zeigen sich im frühen Herbst oft von ihrer besten Seite.
Winter (November bis Februar): Während viele mitteleuropäische Golfplätze nur eingeschränkt bespielbar sind, ermöglichen Costa del Sol, Algarve und Belek in der Regel auch während der Wintermonate sehr gute Golfbedingungen. Für Golfer, die ihre Saison verlängern oder dem mitteleuropäischen Winter entkommen möchten, gehören diese drei Regionen deshalb zu den interessantesten Optionen.
Wie AmerExperience die Golfdestinationen bewertet hat
Der AmerExperience Global Golf Destination Index vergleicht internationale Golfdestinationen anhand von acht Kriterien: Qualität der Golfplätze, Anzahl der Plätze, Klima, Hotels und Unterkünfte, Erlebnisse abseits des Golfplatzes, Gastronomie, Erreichbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis. Aus diesen Faktoren ergibt sich eine Gesamtpunktzahl auf einer Skala von 0 bis 100.
Unter den 15 weltweit bewerteten Destinationen erreichen fünf europäische Ziele Spitzenplätze: Costa del Sol, Algarve, Irland, Schottland und Belek. Die vollständige Rangliste, Methodik und Quellen finden Sie in der Hauptstudie:
The 15 Best Golf Destinations in the World ↗
Weitere Golfreiseziele, Golfplätze, Ausrüstung und persönliche Erfahrungen rund um den Golfsport finden Sie im AmerExperience Golf Blog ↗.
Häufig gestellte Fragen zu Golfreisen in Europa
Wo kann man in Europa am besten Golf spielen?
Laut dem AmerExperience Global Golf Destination Index erzielt die Costa del Sol in Spanien mit 85 von 100 Punkten das beste Gesamtergebnis unter den europäischen Golfdestinationen, dicht gefolgt von der Algarve in Portugal mit 83 Punkten. Welche Destination im Einzelfall am besten passt, hängt jedoch von Golfstil, Klimavorlieben und gewünschtem Reisetempo ab.
Welche Golfdestination in Europa ist im Winter am besten?
Costa del Sol, Algarve und Belek ermöglichen in der Regel auch während der Wintermonate gute bis sehr gute Golfbedingungen. Welche Destination am besten passt, hängt zusätzlich von Temperaturvorlieben, Budget und gewünschtem Reisestil ab.
Ist die Algarve oder die Costa del Sol besser für einen Golfurlaub?
Beide Destinationen liegen im Index nur zwei Punkte auseinander. Die Costa del Sol punktet mit einer höheren Golfplatzdichte und einem breiteren Gesamtangebot, während die Algarve kompakter und landschaftlich reizvoller ist. Die Wahl hängt vor allem davon ab, ob Breite und Vielfalt oder ein kompakteres, naturnäheres Erlebnis im Vordergrund stehen.
Wo kann man Golfurlaub und Strandurlaub kombinieren?
Costa del Sol und Algarve eignen sich besonders gut für die Kombination aus Golf und Strandurlaub, da beide Regionen hochwertige Golfplätze mit breitem Hotel-, Strand- und Restaurantangebot verbinden – ideal auch für Reisende mit nicht golfendem Partner.
Welche europäischen Golfreiseziele eignen sich für eine Woche?
Costa del Sol, Algarve und Belek eignen sich besonders gut für einwöchige Golfreisen, da sich in allen drei Regionen mehrere hochwertige Golfplätze ohne lange Transferzeiten kombinieren lassen. Irland und Schottland erfordern für ein vergleichbares Erlebnis meist etwas mehr Reisezeit und Planung.
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