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Mauritius wird als Reiseziel leicht unterschätzt. Traumstrände und Fünf-Sterne-Resorts bringen die meisten Reisenden ins Flugzeug, aber die Wahl der richtigen Küste – und für Golfer die Wahl der richtigen Golfregion – entscheidet mehr über die Reise als die Wahl zwischen einzelnen Hotels. Grand Baie, Belle Mare, Flic en Flac, Le Morne und Bel Ombre sind spürbar unterschiedliche Regionen, und die besten Golfplätze der Insel verteilen sich auf mehrere Gebiete statt sich an einem Ort zu konzentrieren.
Für eine erste Reise, die sich um Golf oder Luxus dreht, würde ich Mauritius anhand von drei Entscheidungen planen: welche Küste als Basis dient, wie viele Golfregionen tatsächlich interessant sind, und wie viel von der Insel jenseits des Resorts man sehen möchte. Sieben Tage reichen für einen resortbasierten Golfurlaub mit mehreren Runden; zehn bis vierzehn Tage geben ambitionierten Golfern echten Zugang zu zwei Golfregionen, ohne dass die Reise zu einer Serie von Transfers wird. Mauritius liegt von Frankfurt, Zürich oder Wien aus rund elf Flugstunden entfernt – je nach Verbindung direkt oder mit Umstieg – und eignet sich deshalb deutlich besser für eine längere Reise als für einen kurzen Zwischenstopp.
Mit mehr als 30 Jahren internationaler Erfahrung im Destinationsmanagement – unter anderem mit Reiseveranstaltern, Hotels und DMCs in 55 Ländern – habe ich diesen Reiseführer so aufgebaut, wie ich einen Kunden beraten würde, der eine Golf- und Luxusreise plant: welche Küste zum eigenen Golfstil und zur gewünschten Art von Resort passt, und was sich vorab zu buchen lohnt statt es vor Ort zu entscheiden.
Mauritius belohnt Reisende, die gute Resorts schätzen, aber nicht den gesamten Langstreckenurlaub an einem Pool verbringen wollen. International renommierte Golfplätze, Wandern, kreolische und indisch geprägte Küche, Rum- und Teeplantagen, UNESCO-Welterbe und eine überraschend abwechslungsreiche Landschaft geben der Insel deutlich mehr Tiefe, als das klassische Flitterwochen-Image vermuten lässt.
→ Welche Küste passt zu Golf oder Luxus · Die besten Golfplätze · Luxushotels nach Region · Wo übernachten · Top-Aktivitäten
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Welche Küste passt zu Golf oder Luxus?
Es gibt nicht die eine beste Gegend auf Mauritius. Für eine Golf- oder Luxusreise lohnt sich der Vergleich Norden gegen Westen gegen Osten gegen Südwesten – jede Region hat einen eigenen Golf- und Resortcharakter.
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Tee Times auf Mauritius findenGrand Baie und der Norden — Golf plus Restaurants und Nachtleben
Grand Baie ist eine der einfachsten Basen für eine erste Mauritius-Reise, wenn Restaurants, Geschäfte und Abendleben außerhalb des Resorts wichtig sind. Die Region hat sich außerdem zu einer ernstzunehmenden Golfbasis entwickelt: Mit Mont Choisy Le Golf verfügt auch der Norden über einen hochwertigen Meisterschaftsplatz, sodass man nicht mehr zwischen Grand Baie und gutem Golf wählen muss. Trou aux Biches und Mont Choisy bieten ruhigere Alternativen zum belebtesten Teil von Grand Baie.
Der Norden lohnt sich, wenn tagsüber Golf und Strand im Vordergrund stehen und abends Unabhängigkeit vom Resort wichtig ist.
Flic en Flac und der Westen — die praktischste Basis
Der Westen ist der praktische Kompromiss für Reisende, die Strand und Sightseeing etwa gleich gewichten möchten – mit langem Strand und einem weniger abgeschiedenen Gefühl als in manchen der großen Resortgebiete. Von hier aus sind Black River, Chamarel und der Südwesten gut erreichbar. Einen eigenen Aushängeschild-Golfplatz hat der Westen nicht, weshalb golfaffine Reisende meist weiter östlich oder südlich Basis beziehen.
Belle Mare und der Osten — Resortluxus und die höchste Golfdichte
Die Ostküste ist der resortlastigste Teil von Mauritius und zugleich die stärkste Golfregion der Insel. Belle Mare ist für seinen langen Strand und die gehobenen Hotels bekannt. Entlang der Ostküste liegen Anahita Golf Club, Île aux Cerfs Golf Club und die beiden Meisterschaftsplätze von Constance Belle Mare Plage in überschaubarer Entfernung zueinander.
Diese Region würde ich zuerst wählen, wenn Golf mit echtem Resortkomfort verbunden werden soll. Weniger überzeugend ist sie, wenn jeden Abend ein anderes Restaurant außerhalb des Hotels wichtig ist.
Le Morne — Landschaft, Strand und aktiver Luxus
Le Morne gehört zu den optisch eindrucksvollsten Orten auf Mauritius. Der Berg Le Morne Brabant erhebt sich hinter der Lagune und verleiht dieser Ecke der Insel einen völlig anderen Charakter als Grand Baie oder Belle Mare. Hochwertige Strandresorts treffen hier auf Wandern, Kitesurfen und die Naturattraktionen des Südwestens, dazu Golf im Paradis Golf Club. Besonders für Paare, die Entspannung mit Aktivität verbinden möchten, ist Le Morne eine starke Wahl.
Bel Ombre — ernsthaftes Golf und stiller Luxus
Bel Ombre verdient eine eigene Betrachtung, gerade für Golfer. Diese ruhigere Region im Süden beherbergt die beiden Plätze des Heritage Golf Club und ist die stärkste Wahl auf Mauritius für Reisende, die den Standort vom Golf abhängig machen wollen statt Golf nur als gelegentlichen Ausflug zu behandeln.
Der Kompromiss ist die Abgeschiedenheit — Bel Ombre wäre nicht meine Wahl für Nachtleben oder spontane Restaurantabende. Es passt zu Reisenden, die mit einem hochwertigen Resort, Golf, Natur und organisierten Ausflügen zufrieden sind.
Eine Basis oder zwei Reisebasen?
Bei sieben Nächten ergibt in der Regel eine gut gewählte Basis mehr Sinn — Mauritius ist klein genug für Ausflüge, und ein Hotelwechsel kostet bei einer kurzen Golfreise mehr Zeit, als man denkt. Ab zehn Nächten wird ein Standortwechsel deutlich interessanter.
Für Golfer bietet eine Kombination aus Osten mit Bel Ombre oder Le Morne Zugang zu mehreren der stärksten Plätze der Insel, ohne für jede Runde stundenlang quer über die Insel zu fahren — eine deutlich bessere Planung für eine ernsthafte Golfreise, als ein schönes Hotel zu buchen und erst vor Ort festzustellen, dass die gewünschten Plätze auf der anderen Seite der Insel liegen.
Mauritius für Golfreisende
Mauritius verdient es, als eigenständiges Golfziel wahrgenommen zu werden — nicht nur als Strandziel, das nebenbei Golfplätze hat. Die Insel verbindet international renommierte Golfplätze, tropische Landschaft und hochwertige Resorts ungewöhnlich gut, weshalb Mauritius auch in unserer Recherche zu den besten Golfdestinationen der Welt auftaucht. Wer Mauritius gegen andere warme Golfziele abwägt, findet in unserem Golf-Travel-Überblick Pakete für mehrere Weltdestinationen. Entscheidend für die Planung: Die Plätze auf Mauritius unterscheiden sich deutlich voneinander.
Heritage Golf Club — La Réserve Golf Links und Le Château, Bel Ombre
Der Heritage Golf Club vereint 45 Löcher und zwei gegensätzliche Meisterschaftsplätze auf demselben Anwesen in Bel Ombre. La Réserve Golf Links ist die dramatische, zeitgenössische Links-Anlage; Le Château ist der ältere, grünere Parkland-Platz. Beide haben bereits DP-World-Tour-Wettbewerbe ausgetragen, wobei La Réserve Golf Links inzwischen die aktuelle Heimat des AfrAsia Bank Mauritius Open ist.
Für Reisende, die mehrere Runden spielen möchten, ohne ständig die Region zu wechseln, ist eine Unterkunft rund um Heritage naheliegend.
Île aux Cerfs Golf Club
Nur wenige Golftage beginnen mit einer Bootsfahrt zum Platz. Île aux Cerfs ist eine 18-Loch-Anlage von Bernhard Langer, die ausschließlich per Boot erreichbar ist — allein die Lage macht sie zu einer der Runden, die ich auch auf einer Reise einplanen würde, bei der Golf nur ein Teil des Urlaubs ist. Einige Partnerresorts bieten Golfvorteile, daher lohnt sich vorab eine Nachfrage im Hotel.
Constance Belle Mare Plage
Das Golfangebot von Constance an der Ostküste konzentriert sich auf Constance Belle Mare Plage mit zwei Meisterschaftsplätzen, The Legend und The Links, auf demselben Resortgelände. Wer in Belle Mare wohnt, kann so zwischen zwei Plätzen wechseln, ohne das Hotel zu wechseln — ein praktischer Vorteil gegenüber Destinationen, in denen jede Runde einen Transfer bedeutet.
Anahita Golf Club
Anahita bringt der Ostküste einen weiteren wichtigen Platz und lässt sich gut mit Île aux Cerfs kombinieren. Diese Dichte an Plätzen ist der Grund, warum die Wahl der Unterkunft nach Golfgeografie sinnvoll ist — wer im Osten wohnt, kann beide spielen, ohne die Insel mehrfach zu durchqueren.
Mont Choisy Le Golf
Mont Choisy ist die wichtigste Golfoption im Norden, entworfen von Peter Matkovich auf ehemaligem Zuckerrohrland. Er gibt Grand Baie neben Restaurants und Nachtleben ein eigenständiges Golfangebot — ein deutlich anderes Profil als die Küstenplätze im Osten und Süden.
Paradis Golf Club, Le Morne
Wer sich für Le Morne entscheidet, kann eine der eindrucksvollsten Resortlagen der Insel mit Golf im Paradis Golf Club verbinden — besonders interessant für Paare, bei denen Golf für eine Person wichtig ist, aber nicht der einzige Reisegrund.
Welche Golfregion auf Mauritius passt?
Für maximale Golfdichte lohnt sich zuerst ein Blick auf die Ostküste oder Bel Ombre. Für Golf plus Restaurants und Nachtleben ist die Kombination Grand Baie/Mont Choisy stärker. Für Golf plus spektakuläre Landschaft und einen romantischen Resorturlaub ist Le Morne kaum zu schlagen. Wer mehrere der führenden Plätze der Insel spielen möchte, für den ist ein Aufenthalt von 10–14 Nächten mit zwei Golfregionen deutlich sinnvoller als eine einzelne Basis.
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Luxusreisen auf Mauritius
Luxus auf Mauritius funktioniert am besten in Verbindung mit der richtigen Lage. Ein Fünf-Sterne-Hotel in der falschen Region kann eine weniger zufriedenstellende Reise ergeben als ein sorgfältig gewähltes Resort, das die gewünschten Aktivitäten in der Nähe hat.
Der Osten eignet sich für Reisende, die Resortluxus, Strand und Golf gemeinsam suchen. Constance Belle Mare Plage verbindet Fünf-Sterne-Unterbringung mit zwei Meisterschaftsplätzen auf demselben Resortgelände, sodass Golf und Strand im selben Resort bleiben. In der Nähe ist Shangri-La Le Touessrok für Golfer besonders interessant, da die aktuellen Gästevorteile tägliche Greenfees sowohl im Île aux Cerfs Golf Club als auch bei Anahita Golf umfassen — die aktuellen Konditionen sollten bei der Buchung bestätigt werden.
Wer Abgeschiedenheit über Golfnähe stellt, findet im One&Only Le Saint Géran eine eigene Halbinsel und eine der etabliertesten Adressen der Insel für einen privaten, flitterwochentauglichen Aufenthalt.
Le Morne bietet die stärkste Kombination aus dramatischer Landschaft und hochwertiger Strandunterkunft. Bel Ombre ist besonders reizvoll für Golf in Verbindung mit Abgeschiedenheit. Grand Baie eignet sich für Reisende, die Luxus wollen, ohne sich von Restaurants und Leben außerhalb des Hotels abgeschnitten zu fühlen.
Bei einer hochwertigen Reise würde ich zuerst in Lage, Zimmerqualität und Erlebnisse investieren, statt automatisch die teuerste Verpflegungsstufe zu wählen. Private Transfers, eine private oder kleine Inseltour und ein guter Bootstag verändern das Mauritius-Erlebnis stärker als jedes zusätzliche Resort-Upgrade.
Wo übernachten auf Mauritius
Bei einer Golf- oder Luxusreise zählt die Wahl der Küste mehr als die Wahl der Hotelmarke. Osten (Belle Mare) für die höchste Golfdichte und eine große Auswahl hochwertiger Resorts. Bel Ombre für golforientierte Reisen mit echter Ruhe. Le Morne für Landschaft und aktiven Luxus mit einem starken Golfplatz in der Nähe. Grand Baie oder der Norden, wenn Abende außerhalb des Resorts genauso wichtig sind wie das Golfspiel selbst.
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Beste Reisezeit für Mauritius
Mauritius hat ein tropisches Seeklima und lässt sich das ganze Jahr über bereisen, doch die saisonalen Unterschiede sind für Golf- und Strandplanung relevant. Die wärmere, feuchtere Zeit dauert etwa von November bis April, wobei Januar und Februar zu den wärmsten Monaten zählen und Februar/März meist am regenreichsten sind. Der kühlere, generell trockenere südhalbkugelige Winter reicht von Juni bis September. Mai und Oktober sind gute Übergangsmonate, die Wetter und weniger Andrang oft gut ausbalancieren.
Golfer bevorzugen häufig die kühlere Jahreszeit, wobei die Windexposition bei der Wahl der Küste eine Rolle spielt — Osten und Süden sind meist windiger als die geschützten Buchten im Westen. Die eigentliche Frage lautet nicht „Wann ist die beste Zeit für Mauritius?”, sondern „Wann ist die beste Zeit für die Küste und Aktivitäten, die tatsächlich geplant sind?” Wer die Reise verlängern möchte, kann Mauritius mit einigen Tagen auf Rodrigues verbinden – der ruhigeren Nachbarinsel mit deutlich weniger Resortbetrieb.
Wie viele Tage braucht man für Mauritius?
Sieben Tage sind das Minimum, das ich nach einem Langstreckenflug empfehlen würde, wenn Mauritius das Hauptreiseziel ist. Bei sieben Nächten empfiehlt sich eine Basis mit abwechselnd Golf- oder Strandtagen und zwei bis drei Ausflügen.
Zehn Tage sind besser — genug, um mehr von der Insel zu sehen, ohne den entspannten Rhythmus zu brechen, der Mauritius überhaupt erst attraktiv macht. Zwei Wochen eignen sich besonders für Golfer, Flitterwöchner und Reisende, die einen Standortwechsel zwischen zwei Golfregionen planen. Wenn Mauritius nur eine Station einer längeren Reise ist, deckt unsere gesamte Sammlung an Reiseführern die Planung für den Rest der Reise ab.
Ein praktischer 7-Tage-Reiseplan
Der erste Tag sollte bewusst ruhig ausfallen: ankommen, einleben, den Strand genießen. Die restlichen Tage lassen sich am besten mischen statt aneinanderreihen — ein Südwesttag rund um Chamarel, Black River und Le Morne; ein Boots- oder Île-aux-Cerfs-Tag; ein Kulturtag rund um Port Louis und Pamplemousses; sowie mehrere Resort-, Strand- oder Golftage. Golfer können zwei Resorttage gegen Runden in Basisnähe tauschen. Etwas Leerlauf sollte bleiben — Mauritius gewinnt nicht durch eine Sightseeing-Checkliste.
Ein 10-Tage-Reiseplan
Zehn Tage eröffnen die Möglichkeit von zwei Standorten. Vier bis fünf Nächte im Norden oder Westen für Port Louis, Pamplemousses, Restaurants und Strände, dann weiter nach Le Morne, Bel Ombre oder in den Osten für Resortleben, Golf und Natur. Für eine reine Golfreise funktioniert ein Aufenthalt an der Ostküste gefolgt von Bel Ombre oder Le Morne besonders gut.
Die besten Aktivitäten auf Mauritius abseits des Resorts
Mauritius belohnt Reisende, die Resort- und Golftage mit Erkundungstagen abwechseln.
Le Morne
Le Morne Brabant ist zugleich prägende Landschaft und wichtige Kulturstätte — sehenswert, auch ohne dort zu übernachten oder zu wandern. Berg, Lagune und Strand treffen hier so zusammen, dass klar wird, warum der Südwesten so oft auf Fotos der Insel zu sehen ist.
Chamarel und die Siebenfarbige Erde
Eine der am leichtesten mit Le Morne oder Black River kombinierbaren Landattraktionen. Der Geopark der Siebenfarbigen Erde ist für seine natürlich gefärbten Dünen bekannt, und der nahe gelegene Chamarel-Wasserfall macht daraus einen echten Stopp statt nur einer Durchfahrt.
Black River Gorges Nationalpark
Das Gegenargument für alle, die glauben, Mauritius bestehe nur aus Stränden. Das geschützte Inselinnere bringt Wald, Aussichtspunkte und Wanderwege in eine Reise, die sonst von Lagunen und Resorts geprägt ist — schon ein kurzer Besuch fügt der Reise eine ganz andere Landschaft hinzu.
Île aux Cerfs
Ein klassischer Mauritius-Ausflug für zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen zugleich — Strand- und Bootsausflugsziel für die meisten Besucher, per Boot erreichbarer Golfplatz für den Rest. Eines der Erlebnisse, das ich bei einer ersten Reise priorisieren würde, besonders wenn eine Person Golf spielen und die andere den Strand genießen möchte.
Port Louis und Aapravasi Ghat
Port Louis ist der Kontrast zur Resortküste — Märkte, Handel und Alltagsleben. Aapravasi Ghat fügt echte historische Tiefe hinzu und ist eines von zwei UNESCO-Welterbestätten auf Mauritius. Kombiniert mit dem Botanischen Garten in Pamplemousses ergibt sich ein ausgewogener Tag.
Botanischer Garten Pamplemousses
Der Sir-Seewoosagur-Ramgoolam-Botanischer-Garten ist ein klassischer Stopp im Norden und lässt sich am besten mit Port Louis kombinieren statt als eigener Ausflug quer über die Insel.
Eine Katamarantour
Mauritius ist eine Insel — mindestens ein Tag sollte vom Wasser aus erlebt werden. Möglichkeiten sind Île aux Cerfs im Osten und Ausflüge zu den nördlichen Inseln ab Grand Baie. Private und kleine Gruppentouren eignen sich besonders für Paare oder alle, denen die Qualität des Tages wichtiger ist als die Anzahl der Stopps.
Der Süden
Weniger herausgeputzt als die großen Resortkorridore. Ein Tag im Süden kann Küstenlandschaft, Dörfer, Tee- oder Rumplantagen und Stopps wie Grand Bassin/Ganga Talao verbinden — ein guter Gegenpol zum polierten Resorterlebnis.
Lokale Küche und Getränke
Die mauritische Küche spiegelt afrikanische, indische, chinesische und europäische Einflüsse wider. Wer die gesamte Reise mit Resort-Buffet verbringt, verpasst viel — Dholl Puri, Biryani, Currys, gebratene Nudeln und Chilli Cakes zeigen deutlich mehr von der Insel als ein weiteres internationales Büfett. Port Louis ist der naheliegende Ort, um diese Seite von Mauritius zu entdecken, aber auch lokale Restaurants und Märkte anderswo lohnen sich.
Rum und Tee gehören ebenfalls zur Geschichte der Insel. Der Besuch einer Destillerie oder Teeplantage passt gut in einen Tag im Landesinneren oder Süden und lässt sich gut mit einem golffreien Ruhetag verbinden.
Praktische Reisetipps
Auf Mauritius wird mit der mauritischen Rupie bezahlt. Englisch und Französisch sind weit verbreitet, dazu kommt mauritisches Kreol. Seit dem 1. Oktober 2025 gilt eine Touristenabgabe von 3 € pro Person und Nacht für Reisende ab 12 Jahren in registrierten Touristenunterkünften. Da Einreisebestimmungen sich ändern können, sollten aktuelle offizielle Vorgaben vor der Reise geprüft werden.
Ein Mietwagen bietet unabhängigen Reisenden die größte Flexibilität, besonders bei einem längeren Aufenthalt — auf Mauritius herrscht Linksverkehr. Wer nicht selbst fahren möchte, kombiniert Hoteltransfers mit Taxis, privaten Fahrern und organisierten Ausflügen; bei einer hochwertigen Reise lohnt sich ein privater Fahrer für größere Ausflugstage oft, da er Navigation und Parkplatzsuche abnimmt, ohne in eine große Gruppentour zu zwingen.
Für Golfreisen im Speziellen lohnt es sich, Platzzugang und mögliche Resort-Golfvorteile vor der Hotelbuchung zu klären — Pakete, Gästevorteile und Greenfee-Regelungen unterscheiden sich je nach Resort und Platz und können die Wirtschaftlichkeit einer Reise mit mehreren Runden deutlich beeinflussen. Das ist ein Detail, das sich vor der Buchung klären lässt, nicht danach. Bei einer Langstreckenreise außerhalb Europas lohnt sich außerdem eine passende Reiseversicherung — besonders im Hinblick auf medizinische Rückholung und, für Golfer, den Schutz der Ausrüstung.
Ich versuche bei einer solchen Reise in der Regel, rund 60 % im Voraus zu sichern — wichtige Hotelnächte, feste Tee Times, jeden unverzichtbaren Bootsausflug — und lasse den Rest offen für lokale Empfehlungen und das, was Wetter oder Platzbedingungen vor Ort nahelegen.
Top 10 Aktivitäten auf Mauritius
1. Le Morne Brabant erkunden
Berg, Lagune und Strand in einer Kulisse — eine der UNESCO-gelisteten Kulturlandschaften von Mauritius.
2. Chamarel und die Siebenfarbige Erde besuchen
Natürlich gefärbte Dünen und ein Wasserfall, leicht mit Le Morne oder Black River zu kombinieren.
3. Im Heritage Golf Club spielen (La Réserve oder Le Château)
Zwei Meisterschaftsplätze auf einem Anwesen in Bel Ombre — die dramatische Links-Anlage (La Réserve) oder den etablierten Parkland-Platz (Le Château) wählen, oder beide spielen.
4. Einen Tag auf Île aux Cerfs verbringen
Strand- und Bootsausflugsgebiet für Nicht-Golfer, Golf für den Rest der Gruppe.
5. Black River Gorges Nationalpark durchwandern
Wald und Aussichtspunkte als Beweis, dass Mauritius nicht nur aus Stränden und Resorts besteht.
6. Im Île aux Cerfs Golf Club spielen
Eine ausschließlich per Boot erreichbare 18-Loch-Anlage von Bernhard Langer — eine der denkwürdigsten Runden im gesamten Indischen Ozean.
7. Port Louis und Aapravasi Ghat erkunden
Märkte und Stadtleben plus eine von zwei UNESCO-Welterbestätten auf Mauritius.
8. Botanischen Garten Pamplemousses besuchen
Ein klassischer Stopp im Norden, am besten mit Port Louis kombiniert.
9. Eine Katamarantour unternehmen
Île aux Cerfs oder die nördlichen Inseln ab Grand Baie — private Touren eignen sich am besten für Paare.
10. Den Süden entdecken — Rum, Tee und Grand Bassin
Eine ruhigere, weniger resortgeprägte Seite der Insel, die mindestens einen Tag wert ist.
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Häufig gestellte Fragen zu Mauritius
Welche Gegend eignet sich für Erstbesucher auf Mauritius am besten?
Wer Restaurants und Aktivität außerhalb des Resorts sucht, ist mit Grand Baie und dem Norden gut beraten. Flic en Flac und der Westen bieten ein starkes Gleichgewicht zwischen Strand und Sightseeing. Belle Mare eignet sich für resortorientierten Luxus und Golf, während Le Morne besonders für Landschaft, Paare und aktiven Luxus überzeugt.
Wann ist die beste Reisezeit für Mauritius?
Mauritius lässt sich das ganze Jahr über bereisen. November bis April ist wärmer und feuchter, während Juni bis September generell kühler und trockener ausfällt. Mai und Oktober sind nützliche Übergangsmonate. Golfer bevorzugen häufig die kühlere Saison, während Strandurlauber je nach Küste die wärmeren Monate vorziehen.
Welcher Teil von Mauritius eignet sich am besten für Golf?
Die Ostküste und Bel Ombre bieten die stärkste Konzentration erstklassiger Golfanlagen und luxuriöser Resorts. Le Morne verbindet Golf mit außergewöhnlicher Landschaft, während Grand Baie und Mont Choisy zu Golfern passen, die zusätzlich Restaurants und Nachtleben in der Nähe möchten.
Eignet sich Mauritius für einen Golfurlaub?
Ja. Mauritius verbindet mehrere Meisterschaftsplätze mit Fünf-Sterne-Resortinfrastruktur und warmem Strandwetter. Wer mehrere Runden plant, sollte eine golforientierte Basis wählen oder eine längere Reise auf zwei Golfregionen aufteilen — das macht die Reise deutlich einfacher.
Eignet sich Mauritius für einen Luxusurlaub?
Auf jeden Fall. Mauritius bietet ein ungewöhnlich breites Angebot an hochwertigen Strandresorts, Villen, Golfresorts, Spas und privaten Erlebnissen. Wichtiger als die Frage „ob” ist die Wahl des richtigen Teils der Insel für die gewünschte Art von Luxusurlaub.
Was gibt es auf Mauritius abseits von Golf und Strand zu erleben?
Le Morne, Chamarel, Black River Gorges, Port Louis, Aapravasi Ghat, Pamplemousses, Katamarantouren sowie die Rum- und Teeplantagen im Süden rechtfertigen alle einen Ausflug abseits des Resorts.
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Lassi Pensikkala
Destinationsexperte & Reiseautor
Laufend aktualisiert · © Lassi Pensikkala
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